Kartoffelsalat

Nach einer kurzen Pause bin ich wieder da. Es war eine sehr tolle und erlebnisreiche Rundreise von Münster nach Nürnberg, Regensburg, Böbrach, Wien, Salzburg, München, Füssen-Ostallgäu (Schloss Neuschwanstein) und Aschaffenburg. Meine Blogfreunde haben mir zahlreichliche typische Spezialitäten der bayerischen, schwäbischen und Wiener Küche empfohlen: Wiener Schnitzel mit Erdäpfel-Vogerlsalat, Semmelknödel, Apfelstrudel, Kaiserschmarn, knusprige Brezeln mit viel Butter, Leberkäs mit Kartoffelsalat, Rostbraten mit Spätzle, Maultaschen mit Kartoffelsalat …Vielen lieben Dank für eure Tipps! Ich habe den Kartoffelsalat in Wien, Salzburg und Ostallgäu  probiert. Der Geschmack von Land zu Land, von Region zu Region ist etwas unterschiedlich (sauer-süß und sauer-salzig). Es hat mir sehr gut geschmeckt. Vor allem liebe ich den Kartoffelsalat mit Zucker und ohne Mayonnaise.  🙂

Kartoffelsalat

Zutaten:

1,5 Kg Kartoffeln, festkochend

1,5 Zwiebeln

für die Salatmarinade: 3 gehäufter TL hausgemachte Gemüsepaste, etwa 100 ml Gurkenwasser von eingelegten Gurken, 1 EL Rohrzucker und 6-8 EL Apfelessig.

Zubereitung:

Die Kartoffeln in kochendem Salzwasser etwa 20 Minuten gar kochen; warm schälen und in Scheiben schneiden.

Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Mit den restlichen Zutaten gut vermischen und über die Kartoffeln gießen; nochmal abschmecken und für ein paar Stunden durchziehen lassen. Vor dem Servieren mit dem fein geschnittenen Schnittlauch und Pfeffer bestreuen. Hhhmmm … lecker!

Dieses Rezept ist noch nicht ganz perfekt und ich freue mich auf eure Feedbacks! 🙂

20170429

After a short break, I’m back. It was a very great and exciting round trip from Münster to Nuremberg, Regensburg, Böbrach, Vienna, Salzburg, Munich, Füssen-Ostallgäu (Neuschwanstein Castle) and Aschaffenburg. My blogger friends have recommended to me a lot of typical specialties of the Bavarian, Swabian and Viennese cuisine: Wiener Schnitzel with potato salad, bread dumplings, apple strudel, Kaiserschmarn, crispy pretzels with lots of butter, meat loaf with potato salad, roast beef with spaetzle, Maultaschen (Swabian ravioli) with potato salad…Many thanks for your tips! I’ve eaten the potato salad in Vienna, Salzburg and Ostallgäu. It tasted very delicious. The taste from country to country, from region to region is slightly different (sour-sweet and sour-salty). Above all, I like the potato salad with sugar and without mayonnaise. 🙂

Potato salad

Ingredients:

1,5 Kg waxy potatoes

1,5 onions

for the salad marinade: 3 heaped teaspoons homemade Vegetable Stock Paste, about 100 ml water of pickled cucumbers, 1 tablespoon cane sugar and 6-8 tablespoons apple vinegar.

Preparation:

Cook the potatoes in salted water for about 20 minutes; peel them while hot and cut them into slices.

Peel the onions and dice them finely. Mix well with the remaining ingredients and pour over the potatoes; taste them again and let it absorb the sauce for a few hours. Before serving, sprinkle with finely chopped chives and pepper. Hmmm…yummi!

This recipe is not quite perfect and I’m looking forward to your feedbacks!

Best greetings 🙂  Hang

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25 Kommentare

  1. Wer hat dir denn das Kartoffelsalat-Rezept gegeben? Kartoffelsalat ist in Bayern ein „gebrühter Salat“. Wenn du da Geschmack ranbekommen willst, werden die Kartoffeln nach dem Kochen „überbrüht“. Da verweise ich jetzt mal an das „Standardwerk der bayerischen Küche“, mit dem JEDER Hauswirtschaftsschüler hier kochen lernt 😉 … und auf meine Oma, Uroma, Ururoma, … Das heisst, du kochst die Kartoffeln (festkochend) wie in deinem Rezept, machst aber parallel dazu in einem Topf Gemüsebrühe heiß, gibst hochwertigen Essig (heute nimmt man gerne einen Balsamico bester Qualität) dazu und kochst das Ganze auf. Zucker hat man früher an den Essig gemacht, damit es überhaupt genießbar ist. Heute gerne als Geschmacksverfeinerung genommen .. Dann werden die geschälten und kleingeschnittenen Kartoffeln, evtl. kleingehackte Zwiebeln oder gehobelte Radieschen und/oder Speckwürfelchen oder gehobelte Salatgurke (KAGU – Kartoffel-Gurken-Salat) dazugegeben und das Ganze dann mit der heißen Brühe/ Marinade (durch ein FEINEN SIEB, damit du keine Gemüsebrühe-Gewürzreste usw. mit in den Salat bekommst!) übergossen. Jetzt lässt man den überbrühten Salat stehen, bis er kalt ist. Dann wird der Kartoffelsalat in einen Sieb abgegossen und man lässt ihn gut abtropfen. Kurz vor dem Servieren wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit einigenLöffeln bestem Salatöl (ich nehme eine Mischung aus Sonnenblumenöl und Olivenöl, denn schließlich sind wir ja im Süden!) angemacht. Dabei bekommt der Kartoffelsalat ein „glänzendes“ Aussehen. Kartoffelsalat schwimmt beim Servieren NIEMALS in derSalatmarinade, sondern hat eine halbfeste Konsistenz. Mist, jetzt habe ich den Kartoffelsalat vom Sonntag nicht fotografiert … sonst hätte ich jetzt auf Deine Anregung hin gleich noch ein „bayerisches Kartoffelsalat“-Posting gemacht …
    Danke für deinen Beitrag und die Anregung … es wird eh viel zu wenig Kartoffelsalat gemacht, weil Kartoffeln in zeiten von Fast-Food wohl nur noch als Chips und Friten gemocht werden. Beste Grüße aus Bayern! Robert vom manathome.blog

    Gefällt 3 Personen

    • Hallo Robert,
      ganz herzlichen Dank für deine sehr ausführliche Erklärung und den netten Kommentar! Das ist so nett von Dir. Es gibt ja tausende Varianten für einen Kartoffelsalat. In Wien habe ich eine Flasche Apfelessig gekauft und wollte einfach ausprobieren. Den Kartoffelsalat habe ich am Vortag zubereitet und es gab sehr wenig Flüssigkeit im Salat. Beim nächsten Mal würde ich den Kartoffelsalat nach deinen Tipps zubereiten. Man wird sofort erkennen, dass Du mit Leidenschaft kochst und viele Erfahrungen gesammelt hast. Dein Blog gefällt mir sehr gut und ich schaue gerne vorbei. Liebe Grüße aus Münster 🙂 Hang

      Gefällt 1 Person

      • Hi, Hang! Ich freue mich natürlcih über jeden Besuch von dir (wie ich mich überhaupt über jeden Besuch auf meinem Blog freue!). Naja, ich koche ja schon ein paar Jährchen, also so ungefähr 35 Jahre … Dein Kartoffelsalat-Rezept ist wunderbar. Ich wollte da keine Kritik üben, denn es gibt nicht „die richtige“ Marinade und „die einzig wahre Zubereitung“ eines Gerichts (mit wenigen Ausnahmen 😉 ) . Die bunte Vielfalt und die Grenzüberschreitungen machen das Kochen spannend – und das Sammeln von Anregungen und Rezepten. Ich lese ja jeden Tag dutzende Rezepte und Blogs … und finde immer wieder was für den „Aha“-Effekt, eine Anregung, eine Erkenntnis, manchmal auch wirklichen Unsinn, und manchmal auch etwas, was FÜR MICH überhaupt nicht geht. Die Vielfalt unter uns Bloggern macht es so spannend! Ich sehe mir natürlich auch jede Seite an, die bei mir vorbeischaut und „likes“ oder Kommentare hinterlässt. Immer eine Bereicherung! Grüße aus dem Süden, aus Augsburg! Robert vom manathome.blog

        Gefällt 1 Person

  2. tipp aus wien: die geschnittenen zwiebeln mit heißer suppe übergießen und dann alles über die geschnittenen erdäpfel. und ich verwende am liebsten mittel-festkochende erdäpfel statt salaterdäpfel. wers mag: ein wenig kürbiskernöl … ich sehe gerade, dass robert aus bayern schneller war und einen ähnlichen tipp hat. doppelt hält besser. probiert es mal.

    Gefällt 4 Personen

  3. Liebe Hang! Vermisse bei deinem Rezept Salz 🙂 , du könntest es mal mit dieser Marinade probieren: 1/8 Wasser, 6 EL Apfelessig, 12 EL Öl , 1 EL Estragon Senf, 1 guter TL Salz, Pfeffer aus der Mühle und Schnittlauch zum Bestreuen. Für Kartoffelsalat braucht man Geduld , Liebe und irgend wann ist die Marinade perfekt für dich und deine Lieben . Viel Spaß beim Ausprobieren!
    Liebe Grüße
    Sabine

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Sabine,
      vielen herzlichen Dank für dein Rezept! Das werde ich ausprobieren. Die Gemüsepaste schmeckt sehr salzig. Deshalb habe ich kein Salz hinzugefügt. Je nach Geschmack kann man zusätzlich Salz dazugeben. Ich freue mich über deinen lieben Kommentar. 😊 Liebe Grüße 💖 Hang

      Gefällt 1 Person

  4. Nach so vielen Jahren im bayrischen Zwangsexil (ich wäre lieber in Westfalen) kann ich diese Art Kartoffelsalat eigentlich nicht mehr ab und sehen mich nach der heimischen Variante (die ich des öfteren natürlich selbst mache) aber bei dir sieht er gut aus und nicht ganz so schlotzig, das gefällt mir 🙂 Gruß Michael

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